Spielerisch ordentlich, reicht nicht für Punkte

Zum Start der neuen Saison empfingen die ersten Herren am vergangenen Samstag einen der Favoriten auf den Staffelsieg. Zu Gast war der letztjährige Landesligist aus Krauschwitz. Personell stehen die ersten Herren in dieser Saison vor einer Herausforderung, denn mit Eggert und Marco Jung kamen gleich zwei „Ersatzspieler“ zum Einsatz. Da beide aber zum festen (harten) Kern des Teams gehören war die Eingewöhnung aber kein Problem. Einzig an den Doppeln musste geschraubt werden, mit der Hoffnung nicht gleich ganz aussichtslos aus den Doppeln herauszugehen.

Das Vorhaben ging zwar nicht ganz auf, aber zumindest mit einem Punkt auf der Habenseite mogelten sich die TTF aus den Doppeln. Doppel 1 mit Eggert/Jung,M hatten gegen Najork/Frischke einen erwartet schweren Stand und mussten sich etwas erwartet klar geschlagen geben. Doppel 2 mit Beyer/Marschall rechneten sich schon Chancen gegen Piotrowski/George aus und das Spiel war auch recht ausgeglichen. Am Ende war die Fehlerquote der TTF aber höher als die der Krauschwitzer und einige Chancen wurden liegengelassen, sodass es am Ende eine 1:3 Niederlage setzte. Das komplette Debakel vor Augen hatte Doppel 3 mit Jung,S/Zilinsky, die gegen Jung/Kirste schon deutlich mit 0:2 hinten lagen. Doch dann machte es irgendwie klick und die beiden jungen TTF´ler spielten sich in einen kleinen Rausch. Durch diese deutliche Steigerung konnten die beiden das Spiel noch in ein 3:2 drehen und verkürzten so für die TTF auf 1:2.

Der Rest des Spiels ist dann auch schnell erzählt. Der Favorit zog mehr oder weniger einsam seine Kreise. Ab und zu gelang es den TTF aber trotzdem den Favoriten zu ärgern. Zweimal reichte das sogar zum Sieg. Zunächst war es Marschall vorbehalten zum zwischenzeitlichen 2:4 zu verkürzen. Das Spiel war sehr taktisch geprägt, denn Marschall ging es vorrangig darum Frischke seine Stärken und ihn so aus dem Spiel zu nehmen. Mit zunehmender Spielzeit gelang dies immer besser, doch der junge Krauschwitzer kämpfte sich in den fünften Satz, der dann allerdings einen deutlichen Verlauf nahm. Den dritten und letzten Punkt steuert Beyer bei, der im Duell der beiden Einser sehr gut mit dem Spiel von Piotrowski klar kam. Immer wieder konnte er mit gezielten Blocks punkten und am Ende mit einem 3:1 für eine Überraschung sorgen. Alle anderen Partien waren sichere Beute der Gäste, wobei in den Spielen Zilinsky/Frischke und Marschall/Najork mit etwas Glück vielleicht mehr drin gewesen wäre.

Am Ende den Favoriten zumindest ein bisschen geärgert aber erwartungsgemäß nicht zu Fall gebracht. Spielerisch war es in vielen Momenten schon recht gut, doch Steigerungsbedarf besteht natürlich. Vielleicht nicht ganz die feine englische Art war es Marco ins kalte Wasser zu werfen. Doch wenn nicht gegen seinen großen Sohn, wann dann. Ich hoffe es hat trotzdem Spaß gemacht und du konntest deinen ersten Einsatz genießen. Beim nächsten Mal darfst du aber wieder in aller Ruhe von hinter der Bande zuschauen. Versprochen! :-)

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