Am Samstag standen die alljährigen Vereinsmeisterschaften der TTF Weißwasser auf dem Programm. Leider muss man seit einigen Jahren feststellen, dass die Vereinsmeisterschaft immer weniger Anklang unter den Vereinsmitgliedern findet. Aus den verschiedensten Gründen fanden sich nur 12 Sportfreunde ein um den Vereinsmeister zu ermitteln.
In den letzten Jahren wurden die Vereinsmeisterschaften zwischen Kreis und Bezirk getrennt ausgetragen, doch aufgrund der gering Beteiligung in diesem Jahr machte diese Trennung keinen Sinn. So wurden zunächst zwei Sechsergruppen gebildet, wobei sich die ersten vier jeder Gruppe für das Viertelfinale qualifizierten und die Fünft- und Sechstplatzierten in einer Platzierungsrunde weiterstritten. Im Viertelfinale kam es dann zu den Partien Beyer-Roßmeisl; Dybek-Drung; Stengel-Hocke und Marschall-Wedler. Hier setzten sich die Favoriten durch. Einzig in der Partie Stengel-Hocke konnte vor der Partie kein wirklicher Favorit ausgemacht werden und so entwickelte sich eine relative ausgeglichenen Begegnung, in der sich Hocke am Ende knapp mit 3:2 durchsetzten konnte. In den Halbfinals kam es zu den Begegnungen Beyer-Dybek und Marschall-Hocke. Auch hier nahmen die Spiele den erwarteten Verlauf und sowohl Beyer (3:0) als auch Marschall (3:1) konnten die Finalteilnahme fix machen. Im Finale kam es also zur Partie Beyer-Marschall und es sollte im Modus „Best of Seven“ der neue Vereinsmeister ermittelt werden. In einer guten Partie gelang es Beyer zunächst sich einen 3:1 Satzvorsprung zu erspielen, doch Marschall kam noch einmal zurück, konnte im sechsten Satz sogar 5 Matchbälle abwehren und erzwang den Entscheidungsssatz. Hier konnte sich Beyer allerdings deutlich durchsetzen und somit den Titel gewinnen
Auch in den Doppeln gab es keine Überraschungen. Hier setzten sich mit Marschall/Stengel die Vereinsmeister der letzten beiden Jahre erneut durch. Zunächst wurden in zwei Dreiergruppen die Halbfinalteilnehmer ermittelt. In den Halbfinals dann klare Favoritensiege von Beyer/Dybek gegen Hocke/Gelke und Marschall/Stengel über Meindel/Roßmeisl. Im Finale setzten sich dann Marschall/Stengel nach verlorenem ersten Satz mit 3:1 gegen Beyer/Dybek durch und konnten sich über eine erfolgreiche Titelverteidigung freuen.
