Vom Gejagten zum Jäger

Am Donnerstag, den 5.12., war es entlich soweit, es traten die bis dato ungeschlagenen Teams der Staffel aufeinander. Das Team um Kapitän Stengel konnte in seiner Erfolgsformation antreten. Uhsmannsdorf ließ wieder Schnabel für Wolf spielen. Es sollte also ein Spiel auf Augenhöhe sein.

Bei den Doppeln wollte man daher auch keine Experimente eingehen. Unser gesetztes Doppel 1 mit Stengel/Roßmeisl müssten sich dem bisher ungeschlagenem Doppel 1 der Gastgeber Göhlich/Heß stellen. Der Gastgeber wurde dabei die ersten beiden Sätze kalt erwischt. Mit dem 2:0 Satzvorsprung kam dann leider die Fahrlässigkeit zurück ins Spiel. Diese konnte aber noch rechtzeitig im fünften Satz abgestellt werden. Am Ende sprang so ein 3:2 Sieg für unser Doppel 1 raus. Doppel 2 mit Sohrmann/Drung hatten mit Lorenscheit/Schnabel ein äußerst unbequemes Doppel gegenüber. Dies machte sich das ganze Spiel über bemerkbar, sodass man am Ende leider mit 1:3 das Spiel abgeben musste. Nach den Doppeln 1:1

In Runde eins sollte dann mehr zählbares rausspringen, so war zumindest der Plan. Stengel durfte gegen Lorenscheit ran und Sohrmann konnte seine Kräfte mit Göhlich messen. Stengel hatte das ganze Spiel über nicht wirklich ein Mittel gegen das unorthodoxe Spiel seines Gegenübers. Es kam ein funken Hoffnung auf, als er den dritten Satz für sich entscheiden konnte, aber am Ende unterlag er bitter mit 1:3. Sohrmann rannte sich in drei Sätzen gefühlt seine Füße wund, aber belohnt wurde er davon in keinem. Göhlich konnte sich mit 3:0 gegen Sohrmann durchsetzten. Jetzt war das untere Paarkreutz schon verdammt zu Punkten, damit Uhsmannsdorf nicht davoneilt. Roßmeisl wollte dies gegen Schnabel und Drung gegen Heß auch nicht dazu kommen lassen. In beiden Spielen ging es hin und her, sodass auch beide Duelle im Entscheidungssatz ihr bitteres Ende fanden. So gingen beide Spiele mit 2:3 an den Gastgeber. Ende Runde 1 – 1:5

Nun musste in der zweiten Runde schon alles gegeben werden um die Niederlage abzuwenden. Stengel wollte im Duell der Spitzenspieler gegen Göhlich den Anfang machen. Eindrucksvoll setzte er seinem Gegenüber in 3 Sätzen seine Grenzen auf, sodass er verdient das Spiel mit 3:0 gewann. Sohrmann hatte mit Lorenscheit auch keinen leichten Gegener erwischt. Aber auch hier konnte er in drei Sätzen nicht wirklich dem Spiel seines Gegenüber entgegensetzten. So kam es dann auch zu einer 0:3 Niederlage. Um wenigstens noch eine winzige Chance auf Punkte zu haben mussten jetzt auch beide Spiele im unteren Paarkreutz kommen. Roßmeisl hatte mit Heß einen Brocken vor sich, den es erstmal zu schlagen galt. Drung hatte mit Schnabel auch kein Freilos vor sich. Roßmeisl musste auch recht schnell feststellen, dass Heß nichts anbrennen ließ. Leider galt dies für alle Sätze, sodass am Ende ein deutliches 0:3 heraussprang. Um wenigstens noch einen Punkt holen zu können, musste Drung jetzt gegen Schnabel gewinnen. In einem Spiel, welches zäher als Kaugummi war, konnte sich Drung etwas glücklich im fünten Satz durchsetzten. Ende Runde 2 – 3:7

Nun hieß es alles zu gewinnen oder als Verlierer nach Hause zu fahren. Stengel wollte gegen Heß den Anfang machen. Dies gelang ihm auch eindrucksvoll mit drei 11:9 Sätzen. Roßmeisl wollte sich auch an Punkten beteiligen und somit Göhlich schlagen. Aber leider klappe dies am heuigen Abend nicht. Mit drei recht deutlichen Sätzen für Göhlich, ging es mit 0:3 vom Tisch. Damit war Uhsmannsdorf der Sieg nicht mehr zu nehmen und man feierte auch gleich den Herbstmeistertitel in der eigenen Halle. Drung gegen Lorenscheit und Sohrmann gegen Schnabel konnten nur noch Ergebniskosmetik betreiben. Drung gelang dies mit einem 1:3 leider nicht. Sohrmann hingegen musste sich über die volle Distanz strecken bis er seinen Sieg in Sack und Tüten hatte.

Entstand: 5:9

Meinen Glückwunsch an die Füchse Uhsmannsdorf zum Herbstmeistertitel, aber seid euch sicher, es gibt noch ein Rückspiel ;p

Fazit: Die gesammte Teamleistung lies irgendwie zu wünschen offen, auch wenn man nicht immer das Maximum erwarten sollte. Es wurden teilweise Spiel zu einfach aus der Hand gegeben. Aber dieses Spiel hat gezeigt, das jeder noch an sich arbeiten kann und muss. Jetzt heißt es in der Rückrunde wieder anzugreifen und die Uhsmannsdorfer zu jagen. Eine Auswertung zur Hinrunde, wird unser Chef in einem separaten Artikel vornehmen.

Von meiner Seite aus wünsche ich euch, euren Freunden und Familien ein frohes und besinnliches Weihnachten und einen guten Rutsch ins neue Jahr.