TTF 2 glücklos gegen Niesky

Am Mittwoch traf die 2. Vertretung der TTF zu Hause auf TTV Niesky 2. Unsere Gäste mussten dabei auf die Nummer 3 Siebert verzichten und traten stattdessen mit Stief an. Bei TTF konnte wie gewohnt das aktuelle Stammquartett antreten. Ziel war es auch nach diesem Spiel ungeschlagen zu bleiben.

Die Doppelpartien hießen zum Auftakt: Stengel/Roßmeisl gegen Lenze/Stief und Sohrmann/Drung gegen Hoffmann/Friebe. Unser Doppel 1 lies auch nichts anbrennen und gewann das Spiel sicher mit 3:0. Ganz anders lief es bei Sohrmann/Drung. Man eilte von Anfang an dem Glück an der Platte hinterher. So kam es auch, dass der dritte Satz mit einem Netzroller und Kantenball beendet wurde. Am Ende hieß es dann folgerichtlich 0:3.

Nach den Doppeln: 1:1

Mit Stengel gegen Friebe und Sohrmann gegen Hoffmann ging es in die Einzelrunde. Unsere Nummer eins setzte sich mit 3:0 durch. Sohrmann lieferte sich über 4 Sätze hinweg ein richtigen Kampf. Er konnte sich aber am Ende über seinen 3:1 Erfolg freuen. Für Roßmeisl ging es gegen Stief und für Drung gegen Lenze um weitere Punkte. Roßmeisl musste die ersten zwei Sätze an seinen Gegenüber abgeben, konnte sich aber die nächsten beiden Sätze sichern. Im fünften Satz entschied sich das Glück auf der Seite von Stief zu bleiben. Durch einige unglückliche Bälle verlor Roßmeisl daraufhin den letzten Satz und damit das Spiel. Drung hingegen konnte sich ziemlich schnell die ersten beiden Sätze holen. Dann wurden aber die nächsten beiden Sätze leichtsinnig verschenkt. Aber pünktlich zum letzten Satz lief weider alles rund und somit konnte dieser gewonnen werden.

Nach der ersten Einzelrunde: 4:2

In Runde 2 hieß es Stengel gegen Hoffmann und Sohrmann gegen Friebe. Stengel hatte gegen Hoffmann das Spiel größtenteils unter Kontrolle. Nur im dritten Satz hatte er das Nachsehen. Am Ende setzte er sich jedoch mit 3:1 durch. Sohrmann musste gegen Friebe auch erstmal ins Spiel finden. Die ersten beiden Sätze gelang Ihm nämlich nicht wirklich was. Nachdem der Nieskier mit 2:0 in Front war, begann er auf hochturen zu laufen. Die folgen drei Sätze konnte sich Sohrmann dann erkämpfen und damit auch sein zweites Einzel an diesem Abend holen. Im unteren Paarkreutz trafen danach Roßmeisl auf Lenze und Drung auf Stief. Auch hier gabe es wieder zwei Spiele über die volle Distanz. Es ging in beiden Spielen stets hin und her. Roßmeisl konnte sich am Ende aber mit 3:2 gegen Lenze durchsetzen. Drung hingegen musste gegen Stief im letzten Satz die Segel streichen. Anzumerken war bis zu dieser Runde schon, dass in Sachen Kantenbälle und Netzroller der Gegner deutlich mehr Glück hatte als die Heimspieler. Und das sollte längst noch nicht alles sein.

Zum Abschluss der zweiten Runde: 7:3

Auf ging es in die letzte Runde des Abends. Roßmeisl musste sich nochmal gegen Hoffmann beweisen und Stengel bekam es mit Lenze zu tun. Roßmeisl hatte an diesen Abend einfach kein Glück und musste das Spiel mit 0:3 an Hoffmann abtreten. Stengel hingegen spielte so wie man es von Ihm gewohnt war. Schnell und kompromisslos gewann er sein Spiel mit 3:0. Im wohl glücklosesten Spiel des Abends traf Sohrmann auf Stief. Etliche Male musste er sich in den fünf Sätzen dem Netzrollen und Kantenbällen geschlagen geben. Am Ende kam es dann auch so, wie es kommen musste. Ein Kantenball beendete das Spiel zum 10:12 aus der Sicht von Sohrmann. Der „Ersatzmann“ Stief holte somit sein drittes Einzal an diesem Tag. Zum Abschluss musste Drung gegen Friebe ran. Nach seiner 2:0 Satzführung lies er es jedoch wieder zu locker angehen und verlor einen Satz. Durch die  Ansage des Kapitäns in der Satzpause drehte Drung aber wieder auf und gewann sein Spiel mit 3:1.

Endstand: 9:5

Fazit: Das erste Spiel, welches nicht zweistellig gewonnen werden konnte. Aber auch ein Spiel, welches an unglücklichen Spielsituationen auch nicht zu übertreffen sein sollte. Es bleibt aber auch zu sagen, dass Stengel und Sohrmann weiterhin richtig souveränes Tischtennis spielen und die Mannschaft nach vorne pushen. Aber auch im unteren Paarkreuz lässt diese Mannschaft relativ wenig anbrennen. Es sind jetzt 6 von 6 Spielen gewonnen worden und so soll es auch weiter gehen.